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Stadt - Castiglione della Pescaia

Willkommen in der Homepage von Castiglione della Pescaia .

um innerhalb der Bürozeiten mit einem unserer Mitarbeiter zu sprechen, klicken sie bitte "Contact". Wir befinden uns in der Maremma... ein Land, das in antiker und intakter Landschaft vom tyrrenischen Meer über weiche Hügel bis zu bewaldeten Bergen ansteigt.

Eingebettet in dieser Umgebung erhebt sich der charakteristische Ort Castiglione della Pescaia, ein einzigartiges und faszinierendes Reiseziel, geprägt durch sein beeindruckendes mittelalterliches Kastell am höchsten Punkt des Fischerdorfes, wo die Zeit vom gekreisch der Möwen angezeigt wird, das die heimkehrenden Fischerboote begrüßt. Mit einem geschichtlichen Hintergrund, in dem das Volk der Etrusker, dessen Spuren allerorts zu finden sind, wohl die Hauptrolle spielt, hat es heute eine Sonderstellung hauptsächlich durch die reine unverschmutzte Umwelt, die von den sauberen Stränden bis zu Gebieten von grosser naturalistischer Bedeutung reicht, wie zum Beispiel dem Parco Naturale dell` Uccellina.

Dank seiner besonderen Lage, im Herzen der Toskana am Schnittpunkt von Meer, Natur und Geschichte, besitzt es die besten Eigenschaften, um den Wünschen jeglicher Art Besuchers gerecht zu werden, ob sie nun die Ruhe lieben oder das Vergnügen suchen. Besuchen sie unsere Galerie, um Bilder unserer herrlichen Gegend zu bewundern. Castiglione della Pescaia: Geschichte und Gebiet Castiglione della Pescaia ist ein bekannter Badeort an der grossetanischen Küste.

Römischen Ursprungs, könnte es die Ortschaft Salebru gewesen sein, in den damaligen Wegbeschreibungen vermerkt.

Die mittelalterliche Ortschaft hat sich um das auf dem Hügel gelegene Kastell herum gebildet, während der moderne Ortsteil sich entlang der Küste hin erstreckt. Im 10. Jahrhundert geht es in das Herrschaftsgebiet von Pisa ein, die Konstruktion des ersten grossen Turmes auf dem höchsten Punkt des Hügels geht auf die Zeit der Herrschaft von Pisa zurück.

Darauf folgend wurde die Befestigungsmauer um das Dorf herum errichtet, von Türmen verstärkt. Im Jahr 1447 errichtet Alfonso d´Aragona, König von Neapel, die beiden Türme, die angeleht an den zweistöckigen Wohnbau die Gestalt eines richtigen Kastells annehmen. Nach den d´Aragona herrschen die Piccolomini aus Siena ungefähr ein Jahrhundert lang, danch die Medici für 178 Jahre und die Lorena für 120 Jahre, bis mit der Entstehung des Italienischen Reiches das Kastell zum Staatsgut und sich selbst überlassen wird. Gegen Ende des 1800 wird es von Lorenzo Porciatti, einem Architekten aus Grosseto, erstanden, der es restauriert und es für einige Jagdausflüge während des Sommers nutzt. Momentan ist es in privatem Besitz. Castiglione della Pescaia befindet sich auf den Höhen, die die Mündung des Flusses Bruna im Norden von Grosseto beherrschen. Die ältesten Zeugnisse von Ansiedlungen reichen auf das römisch-republikanische Zeitalter zurück und bestehen aus einer Reihe von Bauwerken in der Gegend von Paludine.

Luftaufnahmen zeigen in dem Gebiet eine Siedlung von beachtlicher Größe, wahrscheinlich das antike Salebrum, von dem allerdings im ME jede Dokumentation fehlt. Vom 10 Jahrhundert an wird Castiglione von Pisa beherrscht, Dem Otto I von Sachsen die Kontrolle der Küste von Porto Ercole bis zur Mündung des Arno zugestanden hat. Während dieser Periode wurde der erste große Turm errichtet.

Tatsächlich waren es die Herren Lambardi der nahen Ortschaft Buriano, die das Gebiet von Castiglione beherrschten, in ständigem Konflikt mit der Abtei Sant Antonio, die ihnen diesen Besitz streitig machten. Erst im 13. Jahrhundert wurde der Ort zur freien Gemeinde. Zwei Jahrhunderte später, in Folge einer abnehmenden Bevölkerungszahl und den kommerziellen Aktivitäten, verließen die Einwohner den niedrigen Teil des Ortes und siedelten sich um das Kastell herum an, das befestigt wurde.

Im Jahr 1446 wurde das Dorf von den Aragonesi erobert und als Lehen von Eleonora di Toledo an an Cosimo I dei Medici gegeben. Die zwei Zeugnisse der lorenischen Werke, die es in Castiglione della Pescaia zu sehen gibt, sind: die Casa Rossa und die Brücke Giorgini. Der Mathematiker Giorgini (1827) wurde nämlich von Leopoldo II di Lorena mit der Lösung des jahrhundertealten Problems der Sumpfgebiete beauftragt. Dem Wissenschaftler zufolge rührte die Malaria von der Mischung von Salz- mit Süsswasser her. Seine Lösung bestand aus der Aufteilung des Sumpfes in fünf Becken, gleich den größeren Tälern, um so die natürliche Trockenlegung zu fördern. 1827 wurde die dreibogige Brücke erbaut, mit Katerakten die sich zum Meer hin öffnen. Wenige Jahre später begannen die Grabungen des ersten Ableitungskanals, der den Ombrone mit der Brunamündung verband, am Ort Bucacce vorbei, dem die Grabungen eines zweiten Kanals mit einem Verlauf ähnlich dem antiken schiffbaren Kanal folgten. Für die vorindustrielle Gesellschaft spielte der Strand eine untergeordnete Rolle, war er doch weder als Acker- noch als Weideland zu gebrauchen. Die wenigen Aktivitäten beschränkten sich auf das Sammeln von Treibholz und einigen weniger wichtigen Formen des Fischfangs; zuguterletzt wurden auf den Strand noch die kleineren Boote gezogen. Der Beginn der Veränderungen bezüglich der Nutzung des Strandes könnte man beim "Sommerfrischlern" in der Art des 1800 finden.

Diese Art der Nutzung wandelte sich in den zwanziger Jahren, zwischen den beiden Kriegen. Bei dieser Wandlung, bedingt durch eine massive Freizeitnutzung und einer neuen Verbindung zwischen Körper und Sonne und zwischen Körper und Meer, hörte der Strand nicht nur auf, eine Nebenrolle zu spielen, er wurde zum Hauptaufenthaltsort. Diese plötzliche Nachfrage nach den Sränden wurde von der Bebauung derselben beantwortet: an ihnen kann man nun nicht nur Speisen und Getränke, Musik und Spiele, Tanzflächen und Rollschuhbahnen, Hotels und Parkplätze finden, sondern auch die ganze Serie von Elementen, die man als primäre Urbanisation bezeichnet. Dieser Prozess der Urbanisation, der in den dreißiger Jahren begann, wurde nach dem Krieg energisch fortgesetzt, bis in die heutigen Tagen hinein. Auch die Strände von Castiglione della Pescaia haben diesen Bebauungsprozess durchlaufen und heute ist der Badetourismus eine der Haupteinnahmequellen des Ortes. Unter landschaftlichen Gesichtspunkten bietet Castiglione della Pescaia eine Vielzahl von Aspekten auf kleinstem Raum an: Das Meer, das beherrschende Element, mit Sturmfluten bei vorherrschendem Wind im Sommer von NW und W und im Winter von NO und SW.

Die Strände, einer direkt an der Strandpromenade von Casitglione della Pescaia, der bis zum Punta Capezzolo reicht und einer, der sich bis zu Le Marze hin erstreckt, stellen mit ihrer Sichelform ein Beispiel für das Gleichgewicht von Meer und Wind dar, dank der gleichmäßigen Verteilung der Materialien, die die Mündung der Bruna liefert. Der Pinienwald vervollständigt das vielfarbige Landschaftsbild, während die grüne Macchia mediterranea die Hügel im Rücken des Ortes bemalt. Der Sumpf der Diaccia Botrona, ist der Rest jenes weiten Sumpfgebietes, das in früherer Zeit durch den Bau von Entwässerungskanälen zum Wohl der Ebene zwischen Grosseto und Castiglione trockengelegt wurde. Von geologischem Interesse ist die Formation der Felsen längs der Strada Panoramica.

La Diaccia Botrona Zwischen Castiglione und Grosseto, hinter dem Pinienwald und dem bekannten und vielbesuchten Strand, befindet sich die Diaccia Botrona, ein weithin unbekanntes Sumpfgebiet, das über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Territoriums der Maremma gespielt hat. Wenn auch heute stark in seinen Ausmaßen reduziert und mit Wohngebieten und Kultivationen besetzt, stellt es einen wichtigen Baustein im komplexen Mosaik der Küstenfeuchtgebeite dar, glücklicherweise verschont durch große Bebauungspläne. Casa Rossa Visita il Museo Casa Rossa Ximenes Denn anders als früher, als Tümpel, Sümpfe und Feuchtgebiete eine beängstigende, wüste und wenig produktive Welt darstellten, lernen wir heute langsam den Wert und die Wichtigkeit dieser selten gewordenen Ökosysteme zu schätzen. Die Kapazität, im Fall von anhaltenden Regenfällen große Mengen von Wasser zu speichern, Überschwemmungen vorzubeugen und den Grunwasserspiegel zu erhöhen sind Beispiele der lebenswichtigen Funktionen die diese auszuführen vermögen. Vor allem aber beherbergen diese Feuchtgebiete eine unglaubliche Vielfalt von Lebewesen, Pflanzen und Tiere.

 Sie sind wahrhaftige "genetische Banken" die, richtig geschützt und verwaltet, zu ihrem Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität hinzu eine Quelle des wirtschaftlichen Wachstums darstellen können, sehr wohl zu vereinen mit dem Schutz dieser zerbrechlichen und wunderbaren natürlichen Landschaften.

Wie ist die Diaccia Botrona zu erreichen Auf der Strada Provinciale N° 3 des Sumpfes oder der Strada Statale N° 322 der Hügel in Castiglione della Pescaia angekommen, müssen sie die Brücke Ponte Giorgini, die den Fluß Bruna überspannt, erreichen. Hier biegen sie nach links ab (nach rechts, wenn sie aus Grosseto kommen) und nimmt die Straße am Fluß entlang bis zum Erreichen des Parkplatzes gegenüber der Casa Rossa (Casa Ximenes). Von der Brücke des alten Gebäudes genießen sie einen beieindruckenden Rundblick über das gesamte Feuchtgebiet. Ruinen des mittelalterlichen Konvents "La Badiola" auf der Insel Clodia Man kann die Dacchia Botrona auch von Westen erreichen; man nimmt die Straße N° 3 des Sumpfes in Richtung Grosseto; ca. 6-7 km vor Castiglione trifft man auf eine Ansammlung von Häusern, Ponti di Badia genannt; hier muß man nach rechts abbiegen, die Brücke überqueren und die unbefestigte Strasse entlang weiterfahren, bis sie den Sumpf von Dacchia Botrona erreichen.

Das Auto stehenlassend und zu Fuß dem Hauptweg folgend erreichen sie so die Insel Clodia, während man, sich nach rechts wendend, am Sammelkanal entlang wandern kann, der sich entlang der Westseite des weitreichenden Feuchtgebietes zieht. Wie und wann können sie es besuchen ..nimmt die Vegetation des Sumpfes aussererordentlich schöne Farben an, indem sie sich mit dem Rot der Salicornia und dem Violett der Limuniumsblüten (statice) und der Aster färbt. In den Wintermonaten wird der Sumpf von einer Vielzahl von Vögeln belebt, ein wahres Paradies für "Birdwatcher" die, mit einem guten Fernglas ausgestattet die Vögel bei der Nahrungssuche, der Körperpflege, dem Ruhen oder auf der Flucht vor Raubtieren beobachten können.

Tramonto sul Padule Mit der Ankunft des Frühlings beginnt eine neue Periode der Vogelwanderung, die Limicoli, ein großer Teil der Entenarten und die großen Silberreiher machen anderen Vogelarten Platz. Überall im Sump hört man den Gesang von Cannaiolo, Cannarecchiono, Lerchen und Flußnachtigallen, um einen Partner anzulocken oder ihr Revier für die Fortpflanzung abzugrenzen. In diesem Zeitraum ist besondere Vorsicht geboten, die Tiere nicht bei der komplizierten Fortpflanzungsphase zu stören, es wird daher empfohlen, sich am Rand des Feuchtgebietes aufzuhalten ohne es zu betreten.

Der Sommer ist mit Sicherheit der am wenigsten geeignete Zeitraum für einen Besuch der Diacchia Botrona: die brütende Hitze, Schwüle, Trockenheit und die Mücken erwarten erbarmungslos jeden, der einen Besuch wagt. Wenn es gelingt, diese kleinen Unahnnehmlichkeiten zu überwinden, vielleicht frühmorgens oder abends, zum Sonnenuntergang hin, kann man von der Höhe der Insel Clodia oder der Casa Rossa aus in absoluter Stille entspannt den Gräuschen des Sumpfes lauschen und so dem ungewöhnlichen Gesang der Rohrdommel, dem schleichen der Eidechsen und Schlangen in der Vegetation oder einfach den Wind im Schilf zuhören.  

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